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Endlich möchte man schon fast sagen, den die Japaner brechen mit vielen ihrer langjährigen Traditionen. Das zeigen schon die Punkte, in denen sich das Xperia XZ2 vom Vorgänger XZ l unterscheidet: Die Glasrückseite ist gewölbt und der Aluminiumrahmen an den Ecken abgerundet. Das fast randlose Display folgt dem 18:9-Trend und bietet 5,7 Zoll in scharfer Full-HD-Pl[ls-Auflösung. Für knackige Farben sorgt HDR (High Dynamic Range).

Der Fingerabdrucksensor sitzt nun auf der Rückseite, der Kophöreranschluss ist verschwunden, per Kabel können nur noch Kopfhörer mit USB-C-Anschluss andocken. Das XZ2 ist das erste Smartphone, dass Videos nicht nur in 4K-Auflösung, sondern auch in HDR tilmt. So gelingen mit der 19-Megapixel-Kamera farbintensive Videos und immerhin ordentliche Fotos. Die Frontkamera kann mit der SD-Creator-App 5D-Selfies erstellen, die sich in sozialen Netzwerken teilen und aus beliebigen Perspektiven betrachten lassen. Mit seinem „Dynamic Vibration System“ soll das Handy je nach Videooder Musikinhalt vibrieren und so multimediale Erlebnisse bescheren bleibt abzuwarten, wie lange der Akku dabei durchhält.

Unter der Haube wartet aktuelle Oberklasse-Hardware: Snapdragon-846 Prozessor, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB interner Speicher. Zudem hat das XZZ einen zweiten Kartenschacht in den lässt sich wahlweise eine zweite SIModer eine microSD-Karte stecken. Mit 5180 Milliamperestunden sollte das X22 lange durchhalten, es lässt sich sowohl drahtlos als auch schnellladen.Ab Werk istAndroid 8.0 Oreo installiert.

Für kleine Hände: Im Sony Xperia X22 Compact verbauen die Japaner fast die gleiche Hardware wie im großen Bruder, das Smartphone fällt mit seinem langgezogenen 5-201!Display aber handlicher aus. Der Akku hat 2870 Milliamperestunden, das neue Vibrationssystem fehlt hingegen.

Beide Smartphones erscheinen im zweiten Quartal. Das XZ2 kostet 799 Euro und das XZ2 Compact 599 Euro.

Sony setzt mit der XZ2 Serie auf ein zeitgemäßes Design und aktuelle Technik. Die gewölbte Rückseite liegt aber ungewohnt in der Hand, und die Modelle sind recht schwer. Die Aufnahmen von 4K-Videos mit HDR begeistern wenn der deftige Preis nicht wäre, der immerhin im Gegensatz zur Konkurrenz noch deutlich unter denn 1000€ Grenze liegt.

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