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Auch Marissa Mayer konnte denn Angeschlagenen Internetgiganten nicht retten!  Das US-Internetunternehmen Yahoo! treibt den Verkauf seines angeschlagenen Kerngeschäfts voran, und soll anscheinend selbst verkauft werden. Nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts sprach das Management von großen Fortschritten auf der Suche nach strategischen Alternativen. Es machte zwar keine konkreten Angaben darüber, wann ein Käufer für das Such- und Werbegeschäft feststehen soll. Es wird aber weiterhin erwartet, dass eine Entscheidung noch in dieser Woche fällt. Als Kandidaten werden die Telekomkonzerne Verizon und AT&T genannt, der Finanzinvestor TPG Capital sowie ein Bieterkonsortium, das vom Milliardär Warren Buffett unterstützt wird.

Der Yahoo!-Konzern kann seit längerem bereits Konkurrenten wie Google und Facebook nur noch wenig entgegensetzen. Seine Beteiligungen an dem chinesischen Onlinehändler Alibaba und Yahoo! Japan sind inzwischen viel mehr wert als das eigene Internetgeschäft.Dieses läuft weiter schlecht. Zwar stieg der Konzernumsatz im abgelaufenen Quartal um mehr als 5 % auf 1,3 Mrd. $. Rechnet man aber die Gebühren heraus, die Yahoo! an Partnerwebseiten abführt, ergab sich ein Rückgang von fast einem Fünftel. Die Erlöse aus dem Suchgeschäft schrumpften ebenfalls deutlich. Unterm Strich weitete der Konzern seinen Verlust massiv aus auf 440 Mio. $. Dies lag hauptsächlich an einer hohen Abschreibung auf die im Jahr 2013 für 1,1 Mrd. $ gekaufte Blogging-Plattform Tumblr.

Am 8. Juni entscheiden Anteilseigner, ob die Internet-Sparte von Yahoo für 4,48 Milliarden Dollar an Verizon Communications verkauft werden soll.
Laut „New York Times“ gehen Experten stark von einem Verkauf aus, bei dem Mayer ihren Job verlieren würde. Mayers Abfindung und ihre Aktienpakete wären dann 186 Millionen Dollar wert.
Die hohe Summe kommt zustande, weil Yahoos Aktienpreis seit 2012, als Mayer von Google zu Yahoo stieß, um 208 Prozent gestiegen ist.

1 Kommentar

  1. Yahoo hat in den letzten Jahren vieles falsch gemacht, sie haben auch wichtige Trends verpennt.
    Man hat auch an Marissa Mayer falsche Hoffnungen gesetzt und sie überbewertet. Bevor das Unternehmen ganz verschwindet ist es wohl besser verkauft zu werden.
    Währe wirklich schade wenn es Yahoo nicht mehr geben würde.

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